Mittwoch, 12. Juli 2017

Lehrfahrt am 01.07.2017

Ausnahmsweise war der Himmel nicht, wie sonst bei unseren Fahrten gewohnt, strahlend blau sondern bedeckt, als wir am 01.07. mit über
50 Personen zu unserer Jahreslehrfahrt starteten.
Durch den schönen Nordschwarzwald erreichten wir bald unser erstes Ziel, die Gartenschau in Bad Herrenalb.
Das Herzstück der Gartenschau sind der neugestaltete Kurpark und das idyllische Flüsschen Alb. Das Flüsschen wurde über eine Strecke von rund 500 Metern naturnah umgestaltet. Im Bereich des Rathauses sowie am Kurparkeingang laden Ufertreppen dazu ein, am Wasser Platz zu nehmen.
Zusammen mit dem historischen Klosterareal und der bunten Schweizerwiese sind sie Schauplatz für erlebnisreiche Tage bis zum 10.09. ein unter dem Motto „Kultur, Blütentraum und Schwarzwaldflair“.
Besonders typisch für Bad Herrenalb ist natürlich die historische Klosteranlage aus dem 12. Jahrhundert, sie ist prägender und identitätsstiftender Bestandteil. Mit der Klosterkirche, der Vorhalle „Paradies“ sowie dem Kneippbecken und Museum ist das Klosterareal Anziehungspunkt der Besucher. Schauplatz für die temporären Ausstellungen, Konzerte usw. ist besonders die weiträumige Schweizerwiese. Sehenswert waren für uns dort die Infobeiträge und Schaugärten der verschiedenen Verbände und Vereine.

Um 15 Uhr trafen wir uns wieder am Bus zur Weiterfahrt ins „Badische Brauhaus“ nach Karlsruhe, dort wurden wir vom Bierbrauer Markus zu einer Brauereiführung erwartet. Er erklärte uns, wie aus Malz, Hopfen, Hefe und Wasser Bier gebraut wird und was der Unterschied zwischen ober- und untergärigem Bier ist. Obergärige Hefe, die zum Beispiel für Weißbier, Kölsch und Alt verwendet wird, verlangt eine Gärung bei warmen Temperaturen, wohingegen untergärige Hefe, die zum Beispiel für Pils verwendet wird, nur bei kühleren Temperaturen in Aktion tritt.(Vielleicht trinkt man deswegen im Norden mehr Pils und im Süden Deutschlands mehr Weißbier?) Das Bier dieser Hausbrauerei kommt nicht in den Handel, sondern wird in der dortigen Gaststätte ausgeschenkt.
Wir überzeugten uns bei der Bierprobe und einem anschließenden Vesper von der Qualität aus Kellerei und Küche und konnten dann gestärkt und voller schöner Eindrücke bei fröhlichen Liedern unsere Heimfahrt antreten.